Der Border Collie ist ein Hütehund, dessen Ursprungsland die Britischen Inseln sind, wo sie auch heute noch die am weitesten verbreitesten Hütehunde sind. Der Border Collie ist einer der ältesten existierenden Hunderassen. Problemhunde? Border Collies haben öfters Verhaltensproblem als viele andere Rassen. Dies liegt jedoch allermeisten Fällen an Haltungs- und Erziehungsfehlern. Es hat sich gezeigt, dass gerade bei diesen Hunden eine gute Sozialisation, eine konsequente Erziehung und artgemäße Beschäftigung (z.B.: Agility und Obidience) wichtig sind.   Ein richtiger Border Collie: Dies ist ein Thema welches vielen Diskussionen hervorruft, da sich der Border Collie in Laufe der Zeit in unterschiedlichen Richtungen entwickelt. Man spricht in erster Linie von der Showlinie und der Arbeitslinie. Die Arbeitslinie sollte erhalten bleiben, da diese Hunderasse für Hütearbeiten hervorragend geeignet ist. Aber man sollte nicht vergessen, dass aus der "Hütezucht" seit Jahren auch nicht hüte geeignete Nachkommen gezeugt wurden, die heute auf der ganzen Welt als eigene Linie, genannt Showlinie", zu finden sind. Leider geht in der Showlinie die Farbvielfalt der "bunten" Border Collies, die aus der Hütelinie hervor ging, verloren. Die am meisten verbreitete Fellfarbe in Deutschland ist schwarz/weiß.   Charaktermerkmale: Der Border Collie ist ein Hund von außergewöhnlichen Eigenschaften Seine herausragende Eigenschaften ist die Begeisterungsfähigkeit. Wenn er an einer Sache Spaß gefunden hat, ist er kaum zu bremsen. Das hört sich zunächst sehr gut an, ist aber ein zweischneidige Angelegenheit. Zu leicht kann sich ein Border Collie für Tätigkeiten begeistern, die sinnlos, lästig oder sogar gefährlich sind. Seit Jahrhunderten werden diese Hunde nach Hüteverhalten und Ausdauer gezüchtet. Da liegt es nahe, dass ein Border ein starkes Bedürfnis nach Bewegung und Anregung hat. Auch nach längeren Spaziergängen wird er seinen Menschen mit den Typischen" Und was machen wir jetzt ?"- Blick ansehen. Welches Bewegungsbedürfnis ein dieser Rasse braucht, hängt jedoch auch davon ab, was er von klein an gewohnt ist. Die wenigsten Farmer wollen es hören, aber Borders sind die reinsten Schmusekatzen. Sie lassen sich am liebsten von oben bis unten durchkraulen. Da sich die Dachverbände der Hundevereine in der ganzen Welt nicht auf einen Rassestandart einigen können, gibt es Unterschiede in den jeweiligen Vereinen. Die Rassenrichtlinie: Der Border Collie ist ein wohlproportionierter Hund mit fließenden Außenlinien, die Anmut und Ausgewogenheit zeigen. Der Kopf ist recht breit, mit ausgeprägten Stirnansatz und kurzer, kräftiger Schnauze. Das Vorgesicht (Nasenspitze bis Stop) sollte etwa gleich lang sein wie der Oberkopf. Die Ohre sollen gut auseinander gesetzt und mittelgroß sein. Sie können entweder als Stehohr oder als halb gekipptes Ohr getragen werden. Der Körper ist von athletischer Erscheinung, mit gut gewölbten Rippen und tiefem, recht breitem Brustkorb. Der hintere Körperbereich sollte breit und muskulös sein und von der Seite gesehen leicht zum Rutenansatz abfallen. Die typische Border Collie Rute ist tief angesetzt und auch so getragen. Fellvarianten: Es gibt zwei Fellvarianten beim Border Collie. Die eine ist mittellang bis langhaarig, mit üppiger Behaarung an Mähne, Hosen (hinten an den Oberschenkel) und Befederung (hinten an den Vorderbeinen). Die zweite, hierzulande seltenere Variante ist insgesamt kurzhaarig.(Bild oben: Dexter,Bild links: Tapsi)  Anders als bei anderen Rassen entwickelt sich die Länge des Haarkleides im Laufe der ersten zwei Jahre. Beide Fellvarianten sollten ein mittelhartes, dichtes Deckhaar und eine ebenfalls dichte, weiche Unterwolle aufweisen. Körpergröße: Die Größe eines Border Collies hat ebenfalls ein große Bandweite. Der Ideale Rüde ist 53 cm am Widerrist (Schulter), und Hündinnen sollten etwas kleiner sein. Farbenreichtum Wenige Hunderassen haben so viele erlaubte Fellfarben, wie der Border Collie
DER BORDER COLLIE 
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